Responsive Webdesign: 7 Gründe warum eine Website mobilfähig sein sollte

Das Smartphone ist das Medium, mit dem wir immer mehr Zeit im Netz verbringen. Egal ob zu recherchieren, Angebote zu suchen oder einzukaufen – unser Smartphone ist immer in der Tasche und jederzeit verfügbar. Auf dieses Nutzerverhalten müssen sich auch Webseiten anpassen. Damit Inhalte auch auf den kleinen Bildschirmen von Smartphones korrekt angezeigt werden ist die Websitegestaltung als responsive Webdesign notwendig. Smartphones werden hochkant genutzt – bisherige Websites sind hingegen vorwiegend für die Breite eines PC Bildschirms ausgelegt.

Es gibt einige gute Gründe, warum man die eigene Website zukunftssicher machen sollte. Fakt ist, mehr und mehr Websites werden bei Suchmaschinen abgestraft, wenn sie kein responsive Webdesign anbieten. Doch dazu gleich mehr.

 

Was ist eigentlich responsive Webdesign?

Bisheriges Webdesign setzt auf ein statisches Layout mit einer festen Breite. Durch diese feste Breite beschränkt sich die Darstellung – gerade auf Smartphones lassen sich so Inhalte nur unzureichend darstellen.

Die Lösung lautet responsive Design, um als Ergebnis unter anderem auch mobilfähige Webseiten zu erhalten. Hierbei passt sich die Darstellung automatisch an den jeweiligen Browser und die mögliche Darstellungsgröße an. Bilder werden passend skaliert, Texte passen sich automatisch an und einzelne Informationsblöcke der Seite ordnen sich neu, so dass der Inhalt der Website optimal dargestellt wird und gut zu lesen ist. Somit lässt sich eine Website immer optimal auf dem Desktop-PC, einem Tablet oder auch auf Smartphones darstellen.

Das bedeutet, dass der Nutzer des Webangebots, dieses immer optimal lesen und entsprechend auch interagieren kann. Dabei ist es egal, über welches Device er die Website besucht. Es gibt somit viele Vorteile, die für responsive Design sprechen.

1. Geräteunabhängigkeit

Smartphones haben verhältnismäßig kleine Bildschirme mit einer relativ hohen Auflösung. Doch auch Smartphones gibt es in unterschiedlichen Größen und Formaten. Auf Desktop-PCs arbeiten wir meist mit Bildschirmgrößen von 15, 21 oder 27 Zoll oder noch größer. Außerdem gibt es Tablets ebenfalls in den unterschiedlichsten Formaten und Größen.

Das bedeutet: Ein format- und geräteunabhängiges Design ist gefordert, um in allen Fällen eine optimale Darstellung der Inhalte auf kleinen Smartphone-Displays und auf großen Monitoren sicherzustellen.

 

2. Mehr Website Besucher

2015 sind rund 1,6 Milliarden Internetnutzer über einen Standard-PC online gegangen. Doch Mobil schlägt Desktop, denn in 2015 haben bereits rund 1,9 Milliarden Menschen das Internet mobil über Smartphones oder Tablets genutzt. Hierbei ist die Tendenz extrem stark steigend, denn wir haben uns daran gewöhnt, im Augenblick des Bedarfs zum Smartphone zu greifen.

Sehen Nutzer, dass eine Website nicht optimal dargestellt wird, dann springen sie meist sofort genervt wieder ab. Das geht zu Lasten des Traffics und lässt die Absprungrate in die Höhe schießen. Ein selbstanpassendes Webdesign sorgt somit direkt auch für mehr Traffic auf der Website.

 

3. Bessere Usability für Webseitenbesucher

Es gibt einen weiteren Aspekt, der für ein selbstanpassendes Webdesign spricht, denn nicht nur die Darstellung wird angepasst, sondern auch die Bedienung der Website wird dadurch an vielen Stellen verbessert.

Das bedeutet: Einzelne Menüs sind leichter zu erreichen und zu bedienen, Buttons auf der Website sind direkt auf die Bedienung mit dem Finger ausgelegt und auch Eingabefelder sind für die Darstellung auf unterschiedlichen Größen so gestaltet, dass die Eingabe leicht und problemfrei erfolgt. All diese Kleinigkeiten sorgen für eine bessere Usability für den Webseitenbesucher.

 

4.  Besseres Google Ranking

Google stellt bei der Anzeige seiner Suchergebnisse Relevanz und Erwartungshaltung der Suchenden in den Vordergrund. Die eigentliche Suchintention ist das, was das Google Ranking bestimmt. Hierzu wird eine Vielzahl von Faktoren berücksichtigt. Unter anderem auch, ob mobilfähige Webseiten vorhanden sind.

Gerade bei einer mobilen Suchanfrage, zum Beispiel nach Geschäften, Restaurants, Kinos etc. geht Google davon aus, dass das Suchergebnis der Erwartungshaltung des Benutzers entsprechen soll. Eine Website, die nicht mobil optimiert ist, wird somit als weniger attraktiv und relevant eingestuft. Im Gegenzug bedeutet das, dass mobilfähige Webseiten automatisch für ein besseres Ranking bei Google sorgen.

 

5.  Modernes Erscheinungsbild

Webdesign hat extrem viel mit Wahrnehmung zu tun. Hält man sich hier nicht an allgemeine und aktuelle Konventionen, dann kann es leicht passieren, dass eine Website als sehr viel weniger relevant und informativ wahrgenommen wird. Internet User haben heute gewisse Erfahrungen und Erwartungshaltungen an Informationen und an das Erscheinungsbild einer Website. Somit entspricht es der grundsätzlichen Erwartungshaltung der Webbenutzer, dass sich das Design einer Website optimal anpasst.

Responsive Design ist heute mehr als nur ein Trend – es ist ein Standard, den Webbenutzer erwarten! Wird die Erwartung nicht erfüllt, werden Websites häufig weggeklickt, und es wird nach einem vermeintlich besseren Angebot gesucht – was im Endeffekt einen direkten Einfluss auf die Absprungrate hat.

 

6. Smartphone First!

Wir nutzen Smartphones heute praktisch für alles. Zum Beispiel um im Internet via Google zu suchen, im Social Media aktiv zu sein und ja, hin und wieder auch zum Telefonieren. Dadurch kommen in Zukunft immer mehr Anfragen via Google und Social Media über das Smartphone.

Das bedeutet: Man kann sich dieser Veränderung kaum noch entziehen. Mehr noch, wenn man mit seinem Online-Business auch in Zukunft aktiv am Geschäftsleben teilnehmen will, dann ist ein Umstieg auf responsive Design zwingend notwendig.

 

7. Online-Shopping via Smartphone

Laut Statista ist der Anteil der Smartphone Nutzer seit 2011 von 27 % auf erwartete 81 % in 2017 gestiegen. Dabei sprechen die Zahlen eine eindeutige Sprache, denn im zweiten Quartal 2016 stiegen die mobilen Online-Verkäufe auf rund 55 %. Das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von rund 20 %. Nur Japan, Großbritannien, Süd-Korea und Australien haben einen noch höheren Anteil.

Es ist zu erwarten, dass die Zahlen in Zukunft zunehmen werden. Das bedeutet aber auch, dass an der Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunden das Design passen muss, damit sich Kunden wohlfühlen, emotional angesprochen werden und am Ende kaufen. Die gesamte User-Experience entscheidet hier, wie die Website, das Unternehmen und das Angebot wahrgenommen wird.

 

Fazit

Responsive Webdesign ist weniger Trend, sondern ist heute bereits der Standard. Die Erstellung einer mobilfähigen Webseite ist meist mit mehr Arbeit verbunden, doch am Ende ist das Ergebnis wartungsärmer, bringt jede eine Reihe von Vorteilen und liefert Ihren Seitenbesuchern das, was sie erwarten.

 

Sollen Sie Interesse an einer Beratung zum Thema Responisve Webdesign haben oder Sie sind aktuell auf der Suche nach einer erfahrenen Werbeagentur zur Erstellung oder Überarbeitung Ihrer Webseite, dann kontaktieren Sie uns doch einfach unverbindlich unter 07195 – 506 50 73 oder über unser Kontaktformular.

 

Wir beraten Sie gerne ausführlich zu diesem Thema.

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